Wie funktioniert das?


in der Theorie:
Das Elektropolieren ist ein elektrochemisches Verfahren. Die zu polierende oder entgrätende Ware wird in einem speziell zusammengesetzten Polierbad einige Minuten als Anode geschaltet elektrolysiert. Hierbei wird Metall abgetragen und durch die Zusammensetzung der Polierflüssigkeit und Wahl der richtigen Stromdichte kommt eine Einebnung und Glanzwirkung zustande.
Eine Feinentgratung und Polierung kann meist alsim gleichen Bad erreicht werden, oft auch eine Entzunderung.

und die Praxis:
Die Werkstücke werden auf Gestelle gesteckt, ähnlich wie beim Galvanisieren. Die auf Gestellen befestigten Werkstücke werden in das Elektropolierbad eingehängt. Die Verweilzeit im Bad richtet sich nach Werkstoff, Art und Oberfläche der eingesetzten Werkstücke. Anschließend wird die aus dem Polierbad entnommene Ware durch Spülen von dem anhaftenden Polierelektrolyten befreit. Dies kann durch Standspülen in einer oder in mehreren Spülwannen und einer darauf folgenden Klarwasserspülung durchgeführt werden. Wir empfehlen als minimum zwei Spülwannen oder eine Doppelspülwanne.

Bei kompliziert geformten Teilen kann bei Bedarf die Ware in einem alkalischen Neutralisationsbad neutralisiert werden, dies kann in einem zusätzlichen Spülbad erfolgen.

Die Bedienung erfordert keine Fachkenntnisse, wenig Wartung. Unser Verfahren ist zuverlässig, ungefährlich (nicht explosiv oder feuergefährlich) und ohne Geruchsbelästigung, deshalb meist ohne Absaugung eingesetzt. Wirtschaftlich in bezug auf Elektrolythaltbarkeit Verbrauch und Abwasserbehandlung.

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